Einstellungstest Berufswahl: Was entscheidet über das persönliche Berufsprofil?

Der Einstellungstest Berufswahl ist eigentlich kein klassischer Einstellungstest, um sich für eine Ausbildungsstelle oder eine Anstellung zu qualifizieren, sondern im Grunde handelt es sich dabei um einen Vor-Test, der nach der Beantwortung einiger Fragen erst einmal aufzeigen soll, welche Berufe denn nun zu einem persönlich passen. Das heißt der Einstellungstest Berufswahl richtet sich im Grunde an Schüler, die vor der Entscheidung stehen, welche Ausbildung sie absolvieren sollen, aber auch Erwachsene, die an einer beruflichen Neuorientierung interessiert sind, können vor einer Entscheidung den Einstellungstest Berufswahl absolvieren. Mehr Details dazu, verrät dieser Artikel.

Zur theoretischen Konzeption

Bei welchem Anbieter auch immer Sie diesen Einstellungstest Berufswahl absolvieren, dieser Test ist immer auch eng an eine Persönlichkeitsanalyse gekoppelt, die Ihre Stärken und Schwächen deutlich machen wird und diese in Bezug zu gängigen Berufen setzen wird. Dabei werden Berufe positiv gewertet, in denen Sie Ihre Stärken einsetzen können. Negativ hingegen werden Berufe konnotiert, die eigentlich die Fähigkeiten verlangen, die Sie als Ihre Schwäche angegeben haben. So ähnlich aufgebaut wie diese Berufs-Eignungstests sind die Studien-Eignungstests, die herausfinden sollen, für welches Studienfach Sie gemacht sind.

Blick in den Einstellungstest Berufswahl

Typische Fragen aus dem Einstellungstest Berufswahl sind …

  1. Auf was würden Sie beim Autokauf achten? Auf das Design oder die Leistung?
  2. Entscheiden Sie mit Blick auf Ihren Verstand oder Ihr Herz?
  3. Ist Ihnen die eindeutige Zuordnung von Aufgaben wichtiger als eine Reaktion den Umständen entsprechend?
  4. Liegen Ihnen gut organisierte oder zwanglos ablaufende Veranstaltungen besser?
  5. Planen Sie jeden Tag akribisch von morgens bis abends oder lassen Sie sich lieber überraschen?
  6. Sind Sie eher Ihren Prinzipien treu oder agieren Sie je nach der aktuellen Tatsache?
  7. Sind Sie eher Realist oder Visionär?
  8. Sind Sie im Freundeskreis up-to-date oder nie auf dem Laufenden?
  9. Stehen Sie bei einem Abend unter Freunden im Fokus, weil Sie die Themen anstoßen, oder warten Sie bis einer ein Thema anregt?
  10. Tendieren Sie eher zu brauchbaren Dingen oder zu Kreativem?
  11. Verlassen Sie sich eher auf Ihre Erfahrung oder lassen Sie sich durch Ihr Bauchgefühl leiten?
  12. Was bedeutet für Sie eine rechtliche Grauzone? Halb-legal oder halb-illegal?
  13. Was geistert eher durch Ihren Kopf: Was auf Sie zukommt oder was Sie schaffen können?
  14. Was halten Sie von Verträgen? Sind diese für Sie ein Maß, das Grenzen aufzeigt, oder sind Verträge grundsätzlich nicht ausgereift?
  15. Was ist Ihnen im Streitfall wichtig: Dass der Streit schnell beendet wird oder dass beide Seiten gebührend verstanden werden?
  16. Was ist Ihnen wichtiger: eine gute Planung oder eine gute Anpassungsgabe?
  17. Was wiegt mehr in Ihren Entscheidungen: Gerechtigkeitssinn oder Verständnis?
  18. Welcher Gedanke liegt Ihnen eher: Fairness oder Mitgefühl?
  19. Wie beschreiben Ihre Freunde Sie: als ernst oder mitfühlend?
  20. Wie muntern Sie Ihre Mitmenschen auf – durch Mitgefühl oder durch Argumente?
  21. Wie reagieren Sie bei Abstimmungen: Schwimmen Sie eher gegen oder mit dem Strom?
  22. Wie reagiert Ihr Körper, wenn Sie sich zu einer schwierigen Entscheidung durchgerungen haben? Fühlen Sie sich wohler – oder bleibt ein schlechtes Gefühl zurück?
  23. Wie verhalten Sie sich in der Diskussion mit anderen? Versuchen Sie Ihren Standpunkt zu vertreten oder ist Ihnen daran gelegen, alle Positionen zu verstehen?
  24. Wie verhalten Sie sich, wenn das Telefon klingelt?
  25. Wie würden Sie Ihr Verhalten in einer Krisensituation beschreiben: Ruhig Blut oder Aufopferung pur?
  26. Wie würden Sie Ihren Freundeskreis beschreiben: Gibt es wenig gute Freunde oder viele Bekanntschaften?
  27. Wie würden Sie sich selbst beschreiben? Kreativ oder praktisch?

Nach nur etwa fünf bis zehn Minuten (je nachdem wie überlegt Sie bei der Beantwortung der Fragen handeln), haben Sie diese abgearbeitet und bekommen so ein vielleicht noch vergleichsweise wages Ergebnis. Manche Anbieter eines Einstellungstest Berufswahl bieten hier die Möglichkeit, noch stärker in Ihrer Persönlichkeit zu kramen, um dann einen noch konkreteren Beruf vorzuschlagen. Wem diese erste Abschätzung schon reicht, sollte sich nun über die Berufe, die der Test ausgegeben hat, detailliert informieren.

Einstellungstest BerufswahlSchritt 2 des Einstellungstest Berufswahl: Detailfragen zu Ihrer Persönlichkeit

Wie bereits angedeutet, gibt es zur weiteren Einschränkung Ihres späteren Berufsziels noch einen weiteren Fragenkatalog, der diese und ähnliche Fragen bereithalten kann:

  1. Agieren Sie oft emotionsgeladen?
  2. Arbeiten Sie gern mit Menschen und würden Sie sich selbst als hilfsbereit beschreiben?
  3. Gehen Sie immer mit einer Einkaufsliste zum Einkaufen oder werfen Sie nur schnell einen Blick in den Kühlschrank?
  4. Haben Sie ein Interesse an der Entwicklung von Computerprogrammen?
  5. Haben Sie ein Interesse an Technik?
  6. Haben Sie eine handwerkliche Begabung?
  7. Haben Sie schon einmal daran gedacht, für den Staat zu arbeiten?
  8. Hatten Sie schon mal daran gedacht zu studieren?
  9. Interessieren Sie sich für Volkswirtschaftslehre?
  10. Interessiert Sie der Bereich Logistik?
  11. Kochen Sie gerne?
  12. Kommunizieren Sie gerne (auch in unterschiedlichen Sprachen)?
  13. Können Sie sich als Lehrer/-in vorstellen?
  14. Könnten Sie sich einen Job in den Medien vorstellen?
  15. Liegt Ihnen Buchführung und Rechnungswesen?
  16. Liegt Ihnen Mechanik?
  17. Liegt Ihnen Planung und Organisation?
  18. Möchten Sie gerne beruflich reisen?
  19. Prüfen und messen Sie gerne?
  20. Sind Sie bei Abenden mit Freunden der Letzte, der geht, oder der Erste?
  21. Sind Sie ein guter Verkäufer?
  22. Sind Sie ein Mensch, der an die Umsetzung seiner Träume glaubt oder bleiben Sie eher auf dem Boden der Tatsachen?
  23. Sind Sie musikalisch?
  24. Sind Sie sportlich?
  25. Verspäten Sie sich beim Date mit Freunden?
  26. Wäre Schichtdienst für Sie denkbar?
  27. Was ist Ihnen wichtiger: Dinge oder Menschen?
  28. Was ist Ihnen wichtiger: Ihre Träume oder die Realität?
  29. Welche Literatur bevorzugen Sie: Klare und direkte Worte oder bildhafte Sprache?
  30. Welche neuen Vorschläge finden bei Ihnen Gehör – überzeugende oder spannende?
  31. Wie stehen Sie zu Statistiken? Sind diese für Sie ein Abbild der Realität oder blicken Sie darauf eher skeptisch?
  32. Wie urteilen Sie in zwischenmenschlichen Beziehungen? Gar nicht oder bilden Sie sich immer auch Ihre eigene Meinung?
  33. Wie verhalten Sie sich auf Feiern? Kommen Sie mit vielen Menschen ins Gespräch oder kommunizieren Sie nur mit engen Freunden?
  34. Wie wirkt sich eine schwierige Entscheidung auf Ihr Gemüt aus? Freuen Sie sich oder bringt diese Ihnen Kummer und Leid?
  35. Würde die Tätigkeit in einem Labor Ihnen Spaß machen?
  36. Würden Sie gern mit großen Maschinen hantieren?
  37. Würden Sie sich eher als pflichtbewusst oder locker charakterisieren?

Haben Sie sich bis zu diesem Punkt durchgeschlagen, dann erhalten Sie nun vielleicht noch drei bis fünf Berufsvorschläge, die Sie sich einmal ansehen sollten. Eine Auflösung des Tests kann hier verständlicherweise nicht stehen, denn es gibt kein richtig oder falsch, sondern nur Tendenzen, die zeigen, in welcher beruflichen Sparte Sie wohl ganz gut aufgehoben wären.