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Einstellungstest Justizvollzugsdienst Um für den Beamtendienst im Justizvollzug geeignet zu sein, muss man volljährig sein, jedoch maximal 40 bei Ausbildungsbeginn. Als Schulabschluss wird ein guter Realschulabschluss erwartet, es geht aber auch ein Hauptschulabschluss, wenn man zusätzlich eine abgeschlossene Ausbildung in einem anderen Beruf hat. Der Eignungstest ist mehrteilig. Intelligenztest, Allgemeinbildung und Persönlichkeitstest. Außerdem gibt es mehrere Gespräche mit Psychologen, Personaldienstleitern und eine ärztliche Untersuchung um die Polizeidientauglichkeit zu prüfen. Dabei heißt es aufpassen. Es wird zwar nicht immer die gleiche Fitness wie von Polizisten erwartet, wer aber z. B. sehr starkes Übergewicht hat, hat keine Chance.
Im praktischen Teil werden auch Situationen (Geiselnahme) vorgestellt und man soll sagen, wie man sich verhalten würde. Bei den Gesprächen muss man damit rechnen, dass man vor mehreren Personen sitzt, die einen sehr genau unter die Lupe nehmen. In der Regel sind im Justizvollzugsdienst Persönlichkeiten gefragt, die gut Befehle annehmen können und nicht bei jeder Gelegenheit alles hinterfragen. In der Ausbildung wird man viel im Umgang mit Menschen, vor allem kriminellen Menschen, umzugehen und tagtäglich mit ihnen zu arbeiten. Dabei gehört Soziologie, Psychologie und Kriminalistik genauso auf den Stundenplan, wie Erste Hilfe und Rechtsgrundlagen im Vollzugsdienst.
Außerdem werden die Bewerber in der waffenlosen Selbstverteidigung geschult, dazu kommt dann noch Waffenkunde und Waffengebrauch. Dabei werden kritische Situationen ohne Waffe geübt und nach der Theorie über Waffen, wird der Einsatz am Schießstand erlernt. In der Laufbahn als Beamter im Justizvollzugsdienst muss man immer wieder durch Prüfungen nachweisen, dass man bei schießen sein Ziel noch trifft. Der Umstand, dass man berechtigt wird, eine Waffe zu tragen sorgt dafür, dass jeder Bewerber auch ein blütenreines Führungszeugnis bei der Polizei haben muss. Für die persönlichen Gespräche ist besonders wichtig, dass man besonnen, ruhig und umgänglich wirkt. Extrovertierte und kritische Bewerber werden, wie schon gesagt, nicht gern gesehen. Es werden eher „Befehlsempfänger“ gesucht. |