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Einstellungstest Krankenschwester Im Jahr 2004 wurde das Krankenpflegegesetz geändert und die Berufe der Krankenschwester und des Krankenpflegers umbenannt. Das heißt jetzt „Krankenpflegekräfte“. Wer noch vor 2004 als Krankenschwester/Pfleger seine Ausbildung abgeschlossen hat, kann es sich aussuchen, welche Bezeichnung er/sie im Alltag benutzt. Die Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger/-in dauert drei Jahre und man braucht dafür einen Realschulabschluss oder das Abitur. Wenn man mit einem Hauptschulabschluss, diese Ausbildung machen möchte, geht es nur, wenn man vorher eine andere Ausbildung gemacht hat, die mindestens 2 Jahre gedauert hat.
Zum Lernstoff gehört dabei Gesundheits- und Krankenpflege, Naturwissenschaften und Medizin, aber auch Sozialkunde und Rechtskunde. Also man braucht dabei nicht nur ein gutes Verständnis für die Menschen und eine aufgeschlossene Kommunikationsfähigkeit, sondern auch ein gewisses Talent für naturwissenschaftliche und medizinische Zusammenhänge. Gerade für die Arbeit mit Medikamenten ist das sehr wichtig, man muss verstehen können, was man da tut. Beim Unterricht für die praktische Pflege, lernt man unter anderem die Körperpflege von Patienten, die Wundversorgung und das verabreichen von Medikamenten.
Um einen guten Überblick über die unterschiedlichen Aufgaben in den verschiedenen medizinischen Bereichen zu bekommen, findet der praktische Teil der Ausbildung auf verschiedenen Stationen statt. Also man bekommt einen Einblick in die Chirurgie, Innere Medizin, Neurologie, Psychiatrie aber auch die Neugeborenenpflege. Natürlich gibt es im einzelnen Unterschiede und viel mehr Einsatzgebiete für Gesundheits- und Krankenpfleger. Die Ausbildung findet teilweise in einer Berufsfachschule und teilweise in einem Krankenhaus statt. Bei den Auswahltests für die Stellen der praktischen Ausbildung, wird sehr darauf geachtet, dass die Bewerber verantwortungsbewusst sind. Außerdem wird für den Schichtdienst eine hohe Flexibilität und Belastbarkeit erwartet. Bei persönlichen Gesprächen ist es wichtig möglichst natürlich zu wirken. Piercings sind da übrigens nicht gerne gesehen. Manche Krankenhäuser sind da ziemlich strickt. |