Einstellungstest Lehrstelle
Ein Einstellungstest für eine Lehrstelle kann ein schriftlicher Test sein, bei dem Allgemeinwissen, Naturwissenschaften, Sprachen, Tagesgeschehen und Berufsbezogene Kenntnisse abgefragt werden. Bei der Vorbereitung ist es sehr wichtig darauf zu achten, dass man Fragen aus allen Bereichen möglichst gut beantworten kann. Während des Einstellungstests in der Firma sollte man darauf achten, nicht zu „gequält“ auszusehen. Da man während dieser Arbeiten auch beobachtet wird, kann das auch sehr schnell als der Schwachpunkt des Bewerbers enttarnt werden. Außerdem sollte unbedingt vermieden werden, auf die Blätter der Mitbewerber zu schielen. Ich will niemandem etwas unterstellen, aber selbst ein Blick in die Richtung könnte den Verdacht wecken. Selbst wenn kein Schummel-Versuch ist. Grundsätzlich gilt, Augen auf das eigene Blatt richten und nur hochschauen, wenn man eine Frage an die „Aufsicht“ hat. Wird ein Einstellungstest praktisch angelegt, muss man darauf achten möglichst gründlich zu arbeiten ohne zu trödeln. Dabei kann es sehr helfen, wenn ihr euch gleich am Anfang eine Liste „Zu Erledigen“ erstellt und die dann Punkt für Punkt abarbeitet. Wenn es eine schriftliche Aufgabenbeschreibung gibt, kann man die manchmal schon als Liste benutzen. Um den Überblick zu behalten können meistens auch Notizen gemacht werden. Ob am PC oder auf einem Zettel, solche Zwischenrechnungen sind meistens erlaubt.
Die Assessment Center sind eine Besondere Form des Einstellungstests. Dabei starten die Bewerber in Gruppen mit den Aufgaben und Runde für Runde wird dann nach dem K.O. Prinzip aussortiert. Für meine Begriffe ist das die härteste Form des Einstellungstests, denn hier hat so gut wie nichts mehr mit dem klassischen IQ-Test zu tun. Ursprünglich wurde diese Form der Eignungsprüfung bei der Einstellung von Führungspersonen benutzt. Aber sie wird auch immer häufiger für „gewöhnliche“ Arbeitnehmer und Auszubildende eingesetzt. Die Wirtschaft blüht 2007 wieder auf, aber irgendwie hat man den Eindruck, dass manche Arbeitgeber, dass Zepter über das Leben der Bewerber nicht aus der Hand geben wollen.
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