|
Einstellungstest Metall Im Ausbildungsberuf des Metallbauers gibt es fünf Fachrichtungen, für die ausgebildet wird. Als Grundsatz gilt jedoch, dass man als angehender Metallbauer gute Noten in Mathematik, Physik und Chemie haben sollte. Außerdem braucht man in diesem Berufsbild auch ein gutes technisches Verständnis und räumliches Vorstellungsvermögen. Weil der Beruf aber auch direkten Kundenkontakt mit sich bringt, wird im Einstellungstest auch getestet, wie gut die Bewerber mit Menschen umgehen können. Vor der 3,5 jährigen Ausbildung, entscheiden sich die Bewerber für eine der Fachrichtungen: Konstruktionstechnik, Metallgestaltung, Anlagen- und Fördertechnik, Landtechnik und Fahrzeugbau. Außer Tests zu speziellen Vorkenntnissen wird hier von den Bewerbern erwartet, dass sie sehr aufmerksam und gründlich arbeiten. Gerade im Metallbau können Abweichungen bei der Herstellung nur sehr minimal akzeptiert werden.
Abweichungen, die nur einen Bruchteil eines Millimeters groß sind, können dazu führen, dass die ganze Herstellung umsonst war. Gerade bei Bauteilen für Anlagen kann das auch sehr gefährlich sein. Das Lesen eines Bau- oder Konstruktionsplans darf, einem geeigneten Bewerber, keine Kopfschmerzen machen. Bei einem Einstellungstest für den Beruf des Metallbauers wird sehr darauf geachtet, dass der Bewerber ein Händchen für Metall hat, sich gut mit Naturwissenschaften auskennt, eine saubere und gründliche Arbeitsweise hat und in der Lage ist mit Menschen umzugehen.
Der Umgang mit Menschen ist nicht nur in der Arbeit mit Kunden sehr wichtig sondern auch im Team. Bei größeren Projekten müssen die Bewerber in der Lage sein, mit anderen Kollegen wirklich zusammenzuarbeiten. Je nach Fachrichtung, in der der Ausbildungsplatz angeboten wird, werden im Einstellungstest auch Fragen zu den entsprechenden Bereichen gestellt. Zum Beispiel im Fahrzeugbau, bei einem Autohersteller, wird sicher auch mal nach den Bezeichnungen für einzelne Autoteile gefragt. Dieser Beruf bietet vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten und man braucht ein grundlegendes Verständnis für PCs. Es gibt heute kaum noch einen Beruf, in dem man völlig ohne PC-Kenntnisse auskommt. Der Unterschied liegt nur in der Wichtigkeit für die alltägliche Arbeit. |