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Einstellungstest Rechtspfleger Was ist ein Rechtspfleger? Rechtspfleger sind die Mitarbeiter im Justizapparat, die den ersten Kontakt zum „Publikum“. Rechtspfleger sind auch diejenigen die die Akten im Gericht bearbeiten. Genaugenommen gibt es keine „Ausbildung“ zum Rechtspfleger, es ist ein Studium. Jedoch findet die Ausbildung nicht in Universitäten statt sondern an Rechtspflegeschulen in jedem Bundesland. Die Einstellungsvoraussetzungen ist mindestens ein Fachabitur, aber Abiturienten werden bevorzugt. Die Einstellende Behörde ist das Gericht bei dem man sich bewirbt. Man kann sich nach für und nach der Ausbildung aber auch an anderen Gerichten in Deutschland bewerben. Dabei hat jedes Amt seine eigenen Einstellungstest und Auswahltests. Deshalb kann hier auch nicht genau gesagt werden, wie es abläuft.
Im Rechtspflege Gesetz beschreibt der §2, welche Einstellungsvoraussetzungen Bundesweit gelten. Nach diesem Paragrafen haben auch Beamte im mittleren Justizdienst die Möglichkeit zur Ausbildung als Rechtspfleger zugelassen zu werden, wenn sie nach der Ausbildung 3 Jahre gearbeitet haben. Das besondere an diesem „Studium“ oder auch „Vorbereitungsdienst“ ist, dass man währenddessen Anwärterbezüge bekommt. Denn man ist schon während der Ausbildung, Beamter auf Wiederruf. 1/3 des Vorbereitungsdienstes verbringt man im Praktikum bei der Behörde, bei der man sich beworben hat. Manchmal ist da auch ein Kurzpraktikum in einem anderen Gericht dabei.
Insgesamt dauert die Ausbildung 3 Jahre. Wenn die Voraussetzungen für eine verkürzte Ausbildung erfüllt werden, kann man auf 2,5 Jahre verkürzen. Weil das Studium aber sehr intensiv ist, wird das meistens nur ehemaligen Jura-Studenten ermöglicht, wenn noch weitere Anforderungen erfüllt sind. Um an den Einstellungsverfahren teilzunehmen, sollte man sich möglichst vielseitig darauf vorbereiten. Wie bereits erwähnt, sind die Einstellungstests in den einzelnen Behörden sehr unterschiedlich, deshalb kann man nur hoffen, dass man vor einer Bewerbung nähere Auskünfte dazu bekommt. Vorsortierungen nach Noten, schriftliche Eignungstests, praktische Aufgaben und Vorstellungsgespräche, alles ist möglich. Weiterführende Informationen in der Datenbank für Recht. |