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Einstellungstest Verwaltungsfachangestellte Der Beruf der Verwaltungsfachangestellten wird in fünf Fachrichtungen (Bundesverwaltung, Landesverwaltung, Kommunalverwaltung, Industrie- und Handelskammern, Kirchenverwaltung) angeboten. Dabei wird bereits vor dem Einstellungstest, von den Bewerbern mindestens ein Realschulabschluss oder ein sehr guter Hauptschulabschluss erwartet. Als vorrangigste Anforderungen für diesen Beruf gelten, Organisationstalent, Team- und Kommunikationsfähigkeit. Außerdem erwartet man von den Bewerbern gute PC-Kenntnisse. In der Verwaltung muss viel geschrieben und bearbeitet werden, deshalb ist ein schneller Umgang mit der Tastatur auch immer sehr gern gesehen. Manchmal wird noch die Kurzschrift verlangt. Aber meistens lernt man sie während der Ausbildung.
Im schriftlichen Einstellungstest wird von den Bewerbern erwartet, dass sie gutes Allgemeinwissen haben. Für die schriftlichen Aufgaben einer Verwaltung wird die deutsche Rechtschreibung gründlich abgefragt. Um verwaltende Abläufe organisieren zu können, werden auch gute mathematische Kenntnisse erwartet. Im Testbereich zur persönlichen Eignung, will man feststellen ob die Bewerber in der Lage sind ihre Aufgaben, aufmerksam und gründlich zu erledigen. Außerdem wird erwartet, dass eine Verwaltungsangestellte auch in hektischen Situationen den Überblick über ihre Aufgaben im Detail behält. Hier sind also vor allem Aufmerksamkeit, Gründlichkeit und ein gutes Verständnis für die Abläufe einer Verwaltung gefragt. Behörden, die direkt mit Bürgern arbeiten, fordern auch eine gute soziale Kompetenz in persönlichen Gesprächen mit den „Kunden“. Ob bei der Bearbeitung von Anträgen, bei Auskunftserteilungen oder die Erstellung von Haushaltsplänen.
Bei diesen Aufgaben wird Teamarbeit erwartet. Am PC werden nicht nur die gängigen Schreibprogramme gefordert, sondern auch ein guter Umgang mit E-Mail und Internet. Dabei wird der Datenschutz sehr groß geschrieben. Bei kirchlichen Arbeitgebern gilt häufig die Vorgabe, dass die Bewerber auch Mitglied in der jeweiligen Kirche sein sollten. Der besondere Vorteil in diesem Beruf ist, dass er sehr häufig von Behörden angeboten wird. Hier haben auch körperlich benachteiligte eine reale und gute Chance, ihre Leistungen einzubringen. Im Gegensatz zur freien Wirtschaft wird hier häufiger auf die persönlichen Umstände der Bewerber Rücksicht genommen. |