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Einstellungstest von Versicherungen Einige Versicherer führen ein gesplittetes Eignungsverfahren durch. Dabei fängt alles mit einem Eignungstest an. In diesen Eignungstest wird vor allem sprachliches Ausdrucksvermögen, Zahlenverständnis und mathematische Grundkenntnisse abgefragt. Außerdem müssen die Bewerber ein sehr gutes Kurzzeitgedächtnis beweisen. Wenn es bei diesem Eignungstest auch Persönlichkeitsfragen gibt, werden die von manchen Versicherern gerne verschwiegen oder als „Vorabinfo zur Person“ verharmlost. Das ist aber nicht bei allen Ausbildungsanbietern der Fall.
Wenn man diesen Eignungstest erfolgreich überstanden hat, kommt es zum Vorstellungsgespräch und/oder Einstellungstest. Das Vorstellungsgespräch wird auch gerne genutzt um dabei einen praktischen Eignungstest durchzuführen. Das Kennenlernen wird dann mit „Übungen“ verknüpft aus denen hervorgehen soll ob der Bewerber kreativ, durchsetzungsfähig, überzeugend und kontaktfreudig ist. Die Aussichten im Beruf kann man danach, mit einigen Seminaren, für jeden Versicherer tätig werden. Jedoch erfolgt nur selten die Festeinstellung. Selbst in einer Festeinstellung muss man meistens im Außendienst tätig werden und ein Teil des Gehaltes erfolgt auf Provisionsbasis. Die Versicherer ziehen es vor mit „Agenturen“ zu arbeiten, die deren Produkte vertreiben. Die machen zwar das Gleiche wie ein Angestellter Vertreter, aber die Sozialversicherungskosten fallen weg.
Wem es also nichts ausmacht, von Tür zu Tür zu gehen und völlig unbekannte Menschen auf ihre Versicherungen und Finanzen anzusprechen, wird immer was zu tun bekommen. Allerdings darf man bei dieser Arbeit nicht damit rechnen, dass die Menschen, die man anspricht, auch immer freundlich und friedlich bleiben. Deshalb braucht man auch ein ziemlich dickes Fell, um als Agentur Versicherungen zu verkaufen. Versicherungen bieten aber gelegentlich auch noch stellen in der Sachbearbeitung an. Dabei wird dann hauptsächlich im Büro gearbeitet. Schadensmeldungen von Versicherten aufgenommen, überprüft, beanstandet usw. Diese Stellen werden aber auch von größeren Versicherungsagenturen angeboten. Denn dort fällt die Arbeit meistens an. Trotz der harten, anstrengenden Arbeit müssen gerade Versicherungsvertreter damit leben, dass dieser Beruf einen ziemlich schlechten Ruf hat. Die Bezeichnung der Betrüger ist dabei noch eine der harmloseren. Jeder Versicherungsvertreter wird seinen Kunden immer wieder beweisen müssen, dass sie nicht betrogen werden, um sie auch als Kunden zu behalten. |