Fragebogen Einstellungstest – Alles was Sie schon wussten!

Denken Sie einmal kurz zurück an Ihre Schulzeit. Welche Fächer hatten Sie in der Schule? Deutsch, Mathematik, Englisch, Erdkunde, Biologie, Geschichte, Politik und Wirtschaft – und das ist vermutlich nur ein Teil der Themen, die Sie in Ihrer Schulzeit gelernt haben. In all diesen Fächern haben Sie regelmäßig Prüfungen und Tests geschrieben und diese waren natürlich den Themengebieten angepasst. Das heißt: Sie wurden mit Multiple-Choice-Aufgaben konfrontiert, mussten Lückentexte befüllen, Antworten auf Fragen geben, Aufsätze schreiben und Mathematik-Aufgaben lösen. Und wissen Sie was? Genauso sieht auch der Fragebogen Einstellungstest aus …

Fragebogen Einstellungstest: Tipps zum Lösen von Multiple-Choice-AufgabenFragebogen Einstellungstest

Multiple-Choice heißt immer, dass Sie zu einer gestellten Frage bestimmte Antworten vorgegeben bekommen, die Sie dann lösen müssen. Anwendbar ist diese Frageform in wahrlich allen Themengebieten. Um diese gut und richtig lösen zu können, sollten Sie diese Tipps beachten:

  1. Lesen Sie die Frage aufmerksam durch, achten Sie auf kleine Worte oder Negationen und verstehen Sie die Frage gut, bevor Sie sich mit den Antwortvarianten befassen.
  2. Lesen Sie alle Antworten durch und streichen Sie gedanklich oder auch real die Antwortoptionen aus der Liste, die falsch sind und nicht in Frage kommen.
  3. Prüfen Sie letztlich noch einmal die Korrespondenz von Frage und Antwort und gehen Sie dann erst über zur nächsten Frage.

Grundsätzlich gilt bei der Beantwortung der Fragen immer: Beantworten Sie zunächst die Fragen, bei denen Sie sich sicher fühlen. Geht Ihnen die Beantwortung der Fragen hier leicht von der Hand, gibt Ihnen das Selbstvertrauen und lässt Sie die weiteren Aufgaben positiv angehen.

Fragebogen Einstellungstest: Tipps zum Befüllen von Lückentexten

Ideal ist immer, wenn Sie die Lücke bereits füllen können, ohne die Antwortmöglichkeiten zu kennen. Ist dies der Fall, haben Sie die Möglichkeit, sehr schnell die Frage zu beantworten. Im Englischtest wird diese Variante oft verwendet, um zu prüfen, ob Sie die richtige Form eines Verbs einsetzen können, denn dabei müssen Sie Grammatikwissen beweisen und auf die richtige Zeitform achten. Suchen Sie nach Indizien-Wörtern, die eine spezielle Zeitform nach sich ziehen.

Beim Deutschtest wird manchmal eine Mischung aus Lückentext und Multiple-Choice verwendet. Zur Prüfung des Sprachverständnisses kann dann ein Sprichwort stehen, in dem ein bestimmtes Wort fehlt. Manchmal haben Sie dann im Fragebogen Einstellungstest auch mehrere Antwortalternativen vorgegeben.

Fragebogen Einstellungstest: Tipps zum Beantworten frei gestellter Fragen

Manchmal passiert es im Eifer des Prüfungs-Gefechts, dass Sie bei der Beantwortung einfacher, offen gestellter Fragen übers Ziel hinausschießen und viel zu viel schreiben. Natürlich ist es immer auch Ihrer Schrift geschuldet, wie viel Zeilen Sie benötigen, aber meist gibt die Anzahl der Zeilen bereits eine Tendenz an, wie viel das Unternehmen von Ihnen erwartet. Um sich selbst einzubremsen, sollten Sie die zur Beantwortung der Fragen nötigen Details notieren und anschließend in wenige, wohl formulierte Sätze bringen.

Halten Sie sich ungefähr an die vorgegebene Zeilenanzahl. Reicht diese Ihnen nicht aus, können Sie mit Hilfe eines Sternchens auf die Rückseite verweisen und dort Ihre Antwort weiterschreiben. Achten Sie darauf, dass die Antwort eindeutig zuzuordnen ist. Falls Sie mehrere Sternchen haben, sollte dabei auch immer die Nummer der Frage stehen.

Hinweis: Diese offen gestellten Fragen sind im Fragebogen Einstellungstest selten, denn nicht nur bei der Beantwortung, sondern auch bei der Korrektur geht es um Zeit – und offen gehaltene Fragen sind zudem sehr schwierig zu korrigieren, insbesondere dann, wenn es um Meinungsfragen geht.

Fragebogen Einstellungstest: Tipps zum Schreiben eines Aufsatzes

In aller Regel impliziert bereits die Themenstellung, um welche Art Aufsatz es gehen soll. Wird dort gefordert, Vor- und Nachteile zu diskutieren, so ist die Gliederung im Grunde schon vorgegeben. Nach der Einleitung folgen die Vorteile, dann die Nachteile und anschließend das Fazit.

Werden Sie hingegen nach Ihrer persönlichen Meinung gefragt, müssen Sie sich selbst eine sinnvolle Gliederung überlegen. Das klappt am besten, wenn Sie in einem kleinen Brainstorming bereits notiert haben, was besonders erwähnenswert zum gestellten Thema ist. Daraus ergibt sich dann die Gliederung, nach der Sie (ebenfalls in der Reihenfolge: Einleitung – Hauptteil – Schluss) den Aufsatz anfertigen. Achten Sie auf eine stimmige Argumentationslinie und darauf im Fazit noch einmal einen neuen Gedanken anzubringen, anstatt nur bereits Geschriebenes zu rezitieren.

Fragebogen Einstellungstest: Tipps zum Lösen von Mathematik-Aufgaben

Die größten Probleme bestehen im Mathematik-Teil beim Lösen von Prozent- und Dreisatzrechnungen. Dabei ist doch genau das ein Teil der Mathematik, der nicht rein theoretisch und nur für die Schule wichtig ist, sondern auch im Leben einen großen Stellenwert hat. Grund genug, an dieser Stelle die wichtigsten Fakten zu diesen beiden Themen zusammenzustellen.

Prozentrechnung

Das Prozent-Zeichen „%“ zeigt an, dass ein Teil einer Gesamtmenge betrachtet wird oder eine besondere Eigenschaft aufweist (z.B. 10 Prozent der Äpfel waren schlecht.). Übersetzt bedeutet das Prozent-Zeichen aber eigentlich nur, dass es sich hierbei um eine andere Darstellung einer Kommazahl handelt. Multipliziert man nämlich die Zahlen nach dem Komma mit 100, bekommt man die Prozentzahl (z.B. 0,75 multipliziert mit 100, ergibt 75 Prozent; teilt man die 75 Prozent durch 100, erhält man 0,75).

Zur Berechnung gilt diese Formel: W = p * G / 100

Das heißt: Wird nach einem Prozentwert (W) gefragt, müssen Prozentzahl (p) und Grundwert (G) zuerst multipliziert werden. Das Ergebnis muss durch den Faktor 100 geteilt werden. Wird direkt nach dem Prozentsatz gefragt, gilt: Prozentwert geteilt durch Grundwert ergibt Prozentsatz.

Dreisatzrechnung

Grundsätzlich gibt es zwei Formen des Dreisatzes: die mit proportionalem und die mit antiproportionalem Zusammenhang. Proportional bedeutet, dass beide Seiten einer Abhängigkeit sich proportional zueinander entwickeln (z.B. der Preis, der ohne Mengenrabatt mit der Anzahl des Produkts steigt). Ein umgekehrter Rechenweg wird bei antiproportionalen Zusammenhängen genutzt.

  1. Beispiel proportionaler Zusammenhang: Kosten zum Beispiel fünf Getränkedosen 2,50 Euro, der Kunde kauft aber zehn Stück, muss berechnet werden, was die Gesamtsumme für zehn Dosen ist. Nun gilt beide Seiten (die Stückzahl und den Preis) so zu skalieren, dass am Ende herauskommt, was der Preis für zehn Dosen ist. Multipliziert man die fünf Dosen mit dem Faktor 2, erhält man zehn Dosen. So muss der Preis von 2,50 Euro für fünf Dosen auch mit dem Faktor 2 multipliziert werden, um den Preis für zehn Dosen zu bekommen. Das Ergebnis lautet: 5 Euro.
  2. Beispiel antiproportionaler Zusammenhang: Dabei dreht sich die Formel um, denn wenn fünf Gärtner vier Stunden für die Pflege der Parkanlage brauchen, brauchen zehn Gärtner nicht etwa doppelt so lange, sondern schaffen die Arbeit folgerichtig in der Hälfte der Zeit, also in zwei Stunden.