Einstellungstest: Prüfungsangst erfolgreich bekämpfen!

Hurra, soeben haben Sie einen Brief aus Ihrem Briefkasten gefischt, der da sagt: „Ihre Bewerbung hat uns sehr gut gefallen, deswegen würden wir Sie gerne beim Einstellungstest begrüßen.“ Was passiert jetzt in Ihnen? Was überwiegt? Die Vorfreude oder die Angst vor der Prüfung? Nein, wir möchten Ihnen hier weder etwas einreden, noch möchten wir Sie mit dem Prüfungsangst-Virus infizieren, vielmehr ist es unser Ziel, Sie inhaltlich und auch mental perfekt auf den Einstellungstest vorzubereiten. Und das bedeutet: Erkennen Sie rechtzeitig Ihre Schwächen (inhaltlicher oder mentaler Natur) und gehen Sie aktiv dagegen vor, um letztlich beim Einstellungstest Erfolg zu haben. Heute steht das Thema Prüfungsangst im Fokus und soll ausführlich in diesem Beitrag behandelt werden.

Einstellungstest: Prüfungsangst. Eruieren Sie die Ursachen!

Um herauszufinden, warum Sie Angst vor einer Prüfung haben, müssen Sie in Ihrer Biografie kramen. Haben Sie schon einmal während einer Prüfung schlechte Erfahrungen gemacht, weil etwas bei einer Prüfung schiefgegangen ist oder Sie eine Präsentation verpatzt haben? Dann könnte das eine Ursache für Prüfungsangst sein. Sind Sie in einer Lerngruppe, in der neben dem Lernstoff regelmäßig auch Horrorszenarien rund um das Thema Prüfung diskutiert werden? Dann könnten auch diese „schlechten Vorbilder“ der Grund sein, warum Ihr Kopf beim Gedanken an eine Prüfung in Panik verfällt und dies sich in körperlichen Symptomen äußert. Sind Sie grundsätzlich ein Typ Mensch, der sich selbst eher abseits der Bühne sieht, schüchtern ist oder sich im Allgemeinen (zu) wenig zutraut? Dann wäre auch das eine mögliche Ursache für die Prüfungsangst. Diese genannten Gründe sind die häufigsten Ursachen für eine ausgeprägte Prüfungsangst.Prüfungsangst

Daneben können auch dies mögliche Faktoren sein, die eine Prüfungsangst auslösen:

  • Eine schlechte Vorbereitung ist darüber hinaus ein vergleichsweise einfacher Grund, um in Prüfungsangst zu verfallen.
  • Mit einem Blick auf unsere heutige Gesellschaft, ist Prüfungsangst oft ein Resultat des Drucks, der auf den Menschen lastet. Viele glauben, dass Erfolg nötig ist, um glücklich zu sein und Glück dadurch bestimmt ist, sich etwas leisten zu können. Konkurrenz wird stärker als Kommunikation. Prüfungen werden als weitreichende Entscheidungen begriffen.
  • Perfektionistisch veranlagte Menschen haben ein größeres Risiko, Prüfungsangst zu bekommen. Hierbei übt der Betroffene selbst sehr viel Druck auf sich aus. Die Angst davor, die Prüfung nicht zu bestehen, kann dabei nur eine Facette sein. Auch ist es möglich, dass der Betroffene Angst davor hat, Erwartungen von Dritten zu enttäuschen.
  • Wird ein Kind sehr ehrgeizig und zielstrebig erzogen, könnte das auch der Auslöser für Prüfungsangst sein. Ehrgeiz ist grundsätzlich nicht schlecht, wenn er vor dem Hintergrund einer helfenden Hand passiert. Fühlt sich das Kind allerdings mit den Anforderungen alleingelassen, kann Ehrgeiz so viel Druck aufbauen, dass dieser in Angstzuständen endet.

Die wissenschaftliche Klassifizierung von Prüfungsangst als Phobie

Betrachtet man Prüfungsangst von der wissenschaftlichen Seite, wird die klassische Prüfungsangst als soziale Phobie beschrieben, wenn Sie davor Angst haben, sich in der Prüfungssituation zu blamieren. Das ist besonders häufig bei mündlichen Prüfungen so. Haben Sie hingegen Angst, die Prüfung nicht zu bestehen, ist (rein wissenschaftlich betrachtet) von einer spezifischen Phobie die Rede.

Einstellungstest: Prüfungsangst. Kurz- und langfristige Maßnahmen

Ob es nötig ist, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, um der Prüfungsangst Herr zu werden, oder ob einfache Methoden auch helfen um die Prüfungsangst im Einstellungstest in eine positive Energie und den nötigen Antrieb umzuwandeln, ist abhängig von der Schwere der Angstzustände. Die folgende Übersicht zeigt Methoden der langfristigen Therapie und kurzfristig wirkende Maßnahmen im Überblick:

Professionelle Hilfe gegen Prüfungsangst Kurzfristige Maßnahmen gegen Prüfungsangst
Wer sich professionelle Hilfe holt, um die Prüfungsangst zu bekämpfen, der hat dabei mehreren Optionen.

  • Die Verhaltenstherapie beispielsweise geht davon aus, dass Prüfungsangst ein Fehlverhalten ist, dass falsch antrainiert wurde. In mehreren Übungssessions wird eine positive Prüfungssituation kreiert, die es ermöglicht, mit dem Thema Prüfung wieder positive Assoziationen in Zusammenhang zu bringen.
  • Die Hypnotherapie hat ihren Namen vom Bewusstseinszustand unter dem der Therapieansatz steht, nämlich unter Hypnose. Im hypnotisierten Zustand wird eine positive Prüfung verankert, die dann auch als wirkliches Erlebnis abgerufen werden kann. Eine ähnliche Form der Therapie ist auch das Mentaltraining, das es ermöglicht im Geist eine Prüfungssituation durchzuspielen, die möglichst positiv ist.
  • Die Psychotherapie setzt weit im Inneren des Menschen an und hat das Ziel, Konfliktpotential aufzulösen, das sich (unter anderem) in Form von Prüfungsangst äußert.
Bei wem die Prüfungsangst keine ausgeprägte Phobie darstellt, der kann Verhaltensweisen trainieren, um diese kurzfristig zu regulieren.

  • Die Klassiker, um in Prüfungssituationen oder beim Einstellungstest Prüfungsangst zu minimieren, sind Entspannungsübungen. Dabei ist es typbedingt ganz unterschiedlich, ob eine Yoga-Session oder ein wenig Gymnastik im Vorfeld besser hilft zu entspannen oder eine Übung für die direkte Prüfungssituation eingeübt werden muss. In der Übung selbst kann die Körperhaltung helfen, Stress abzubauen. Achten Sie auf eine unverkrampfte Körperhaltung. Korrigieren Sie angespannt angezogene Beine, Arme oder Schultern und sitzen Sie aufrecht und gerade. So kann Ihre Energie am besten fließen.
  • Gesundes Essen und Trinken ist grundsätzlich wichtig, um leistungsfähig zu sein. Vor einer Prüfung ist das noch viel wichtiger. Dann nämlich sollten Sie auf ein ausgewogenes Frühstück achten und sich nicht dazu verleiten lassen, statt ausreichend zu schlafen, zu viel Kaffee zu trinken.
  • Denken Sie positiv, bleiben Sie ruhig und achten Sie darauf, sich nicht Ihres Selbstbewusstseins berauben zu lassen. Dann werden Sie auch die Prüfungssituation mit Bravur meistern.

Medikamentöse Hilfe richtig anwenden

Bevor Sie zu Medikamenten greifen, sollten Sie sich in jedem Fall von einem Fachmann beraten lassen. Auf beruhigende Mittelchen sollten Sie verzichten, denn diese dämmen auch die Funktionen, die in Ihrem Körper für die notwendige Erhöhung des Adrenalinspiegels zuständig sind – und diesen brauchen Sie, um Power für Ihren Einstellungstest zu haben. Eine Alternative können hingegen homöopathische Mittel sein, die in Apotheken oft als Komplexmittel erhältlich sind. Besonders beliebt ist der im Globuli D12 zusammengefasste Mix aus Mittelchen, die gegen die Symptome der Prüfungsangst ankämpfen. Einnahmeempfehlungen sind abhängig vom Hersteller und der jeweiligen Dosierung. Wer auf Homöopathie setzt, dem muss klar sein, dass diese Mittelchen nicht etwa schnell wirken, sondern längerfristig angewendet werden müssen, um ihre Wirkung zu entfalten. Auch homöopathische Mittel sind Medikamente, die idealerweise nur auf Anraten und unter Beobachtung eines Fachmannes eingenommen werden sollten.

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