Einstellungstest Bahn

Die Deutsche Bahn! Manche lieben sie und machen sie zu ihrem Lebensinhalt, andere fluchen über die Verspätungen der Züge oder die Preise. Aber die Deutsche Bahn hat doch noch mehr zu bieten. Dabei wartet sie mit überraschend vielen Ausbildungsberufen, aus den Bereichen Verkehrsberufe, kaumännischen Service Berufen, IT-Berufe und Gewerblich-Technischen Berufen, auf. Insgesamt kann man bei der Bahn 16 verschiedene Ausbildungen machen. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit ein duales Studium in verschiedenen Bereichen bei der Bahn zu machen. Im Auswahlverfahren erwartet die Bahn einen guten Schulabschluss, viel Neugier und Lernbereitschaft. Aber auf Flexibilität und Belastbarkeit. Eine sehr gute Kommunikation und umgängliche Servicementalität werden als selbstverständlich erachtet. Welcher Berufsabschluss gefordert wird, hängt davon ab, für welchen Beruf man sich bewirbt.

In den schriftlichen Eignungstests wird das Allgemeinwissen abgefragt, aber vor allem die „psychologischen“ Eignungstests werden sehr genau beäugt. Dabei wird unter anderem auf die Konzentrationsfähigkeit und das analytische Denkvermögen geachtet. Je nach Beruf, für den man sich bewirbt, findet auch eine medizinische Untersuchung statt. Außerdem wird bei den Bewerbern ein Drogentest gemacht. Wie bei den meisten großen Unternehmen kann man seine Unterlagen auch online einsenden. Dafür gibt es Links und Infos unter: www.db.de/schueler.

Einstellungstest BahnWenn man die Bewerbung abgeschickt hat und die schriftlichen Einstellungsfragen übersteht, wird man noch mal zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Dabei bekommt man dann auch die Gelegenheit mehr über den Betrieb zu erfahren, während man von den Interviewern begutachtet wird. Bei der Lektüre der Ausbildungsbeschreibungsangebote der DB, hatte ich den Eindruck, dass da weniger talentierte Werbeprofis, mächtig nachgeholfen haben. Es wirkte sehr gekünstelt und man hat beim lesen sehr deutlich gemerkt, wo man den Bewerbern, etwas zu verschweigen versucht. Insgesamt erinnerte es mich an ein bildreiches Propagandablatt, bei dem versucht wird Gehirnscan und Drogentest (irgendwann auch Gen-Test?) als positiver Teil des Bewerbungsverfahrens darzustellen.