Einstellungstest Vorlage – Für Sie zum lernen bereitgestellt

Wer nach einer Einstellungstest Vorlage sucht, wird schnell mit einer Vielzahl an Gegenfragen konfrontiert werden – und das ist gut, wichtig und auch ein kleines Qualitätsmerkmal. Warum? Weil der Einstellungstest nämlich umso spezifischer ist, je mehr Kriterien die Auswahl einschränken. Das heißt: Diejenigen, die bereits genau wissen, für welches Berufsbild Sie zum Einstellungstest geladen werden, sollten auch genau nach dieser zum Berufsbild passenden Einstellungstest Vorlage suchen, um sich möglichst effizient und zielgerichtet vorzubereiten. Gerade denjenigen, die noch nicht exakt wissen, um welchen Beruf es sich später handeln soll, sei im Schritt 1 zum Einstellungstest für alle Berufe geraten. Der Vorteil: Sie bekommen damit die am häufigsten gestellten Fragen in einem Paket serviert und können schon mal mit den Übungen anfangen. Haben Sie dann eine Einladung zum Einstellungstest, können Sie Ihr Wissen in berufsspezifischen Tests optimieren oder an Ihrem thematischen Schwachpunkt ansetzen, der in diesen Themen liegen könnte:

Praxisbeispiel: Tina will Ergotherapeutin werden

„Ich heiße Tina und bin 19 Jahre alt. In einigen Wochen steht meine letzte Abiturprüfung an, dann verlasse ich das Gymnasium. Was ich einmal werden möchte, weiß ich schon lange: Ergotherapeutin. Bewerbungen hatte ich schon einige geschrieben. Bereits im Vorfeld habe ich mit dem Einstellungstest für alle Berufe geübt, denn ich fühlte mich als angehende Abiturientin schon ein wenig wie ein Fachsimpler, ohne verwertbares und vor allem ohne greifbares Wissen. Das zeigte sich dann auch ansatzweise beim ersten Durchlauf des Einstellungstests: Ich wäre auf jeden Fall durchgefallen. Nicht in Deutsch, nicht in Englisch, nicht in Biologie, aber in jedem Fall in Politik, Technik, Mathematik und Geschichte, sprich: Ich scheiterte schon beim Einstellungstest Allgemeinwissen. In Konzentrationsfragen und beim logischen Denken war ich gut, mein visuelles Denkvermögen hingegen war miserabel. Also entschied ich: Eine Einstellungstest Vorlage für Allgemeinwissen und visuelles Denkvermögen musste her. Und ich übte weiter und weiter und weiter.

Einstellungstest VorlageDann erreichte mich ein Brief: eine Einladung zum Eignungstest. Ich war ganz schön nervös. Und ich war froh, dass ich bereits so früh mit dem Üben begonnen habe, denn im Schreiben stand, dass ein schriftlicher Test, eine Praxisübung, ein Aufsatz und ein Interview drankommen sollten. Das hieß für mich: Ich war nur auf ein Viertel der Aufgaben ansatzweise vorbereitet. Um mich auf eine Praxisübung vorzubereiten, wälzte ich Bücher und stöberte in Foren, um einen Einblick in den Alltag eines Ergotherapeuten zu bekommen. Diesmal war ich nicht geleitet von meinem einstigen Interesse am Beruf, sondern ich fahndete wahrlich nach Details, die ich in der Praxisübung anwenden könnte. Auf den Aufsatz bereitete ich mich letztlich gar nicht vor, da ich ohnehin in Deutsch gut bin und letztlich das Thema darüber entscheidet, ob ich gut abschneide oder nicht.

Der Einstellungstest, zu dem ich mit wahrlich zitternden Händen anrückte, war dann durchaus eine Überraschung für mich: Zunächst mussten wir alle den schriftlichen Test absolvieren, bei dem ich auch in der knappen Zeit immerhin fast fertig wurde. Da andere es nicht einmal bis zur Hälfte schafften, glaube ich, meine Art der Vorbereitung hat sich gelohnt. Anschließend wurde ich zum Interview gebeten – und wurde dabei gefragt, welche Praxisübung ich mir wünsche. Das hat mich doch sehr überrascht. Angeschlossen hat sich ein in meinen Augen wirklich tolles Fachgespräch über die Chancen und Grenzen der Ergotherapie aber auch über die Berufspraxis. Anschließend wurde ich aufgefordert, genau darüber einen Aufsatz zu schreiben.

Rückblickend war alles etwas wirr, aber bis auf die Praxisübung, über die wir nur mündlich gesprochen hatten, kam alles wie angekündigt vor. Nach dem Prüfungstag setzen wir uns zusammen. Wir waren in dem Fall diejenigen, die sich auf dieselbe Ausbildung beworben hatten wie ich. Spannend war, dass nicht jeder dieselbe Testabfolge absolvieren musste wie ich. Das hat mich doch verwundert und machte uns jegliche Form von Mutmaßung, wer denn nun besser oder schlechter abgeschnitten habe, unmöglich. Also hieß es abwarten. Als die Zusage im Briefkasten war, habe ich mich wahnsinnig gefreut.“

Nachgefragt: Was hatte es mit der ungewöhnlichen Bewerbungssituation auf sich?

Tina selbst hatte nicht die Möglichkeit nachzufragen, warum das Einstellungsverfahren doch etwas anders ablief, als zunächst gedacht. Wir haben einmal beim zuständigen Personalreferenten nachgehört.

Wie kam es dazu, dass Tina keine Praxisübung absolvieren musste?

Personalreferent: Es ist immer schwer für eine ungelernte Kraft eine Praxisübung zu bewerkstelligen. Daher haben wir davor gewarnt, dass wir eine Praxisübung verlangen, haben diese dann aber nur bei denen abgefragt, die sich zu selbstsicher gaben oder sich nicht ordentlich informiert hatten.

Und zu welcher Gruppe gehörte Tina?

Personalreferent: Zu denjenigen, die sich sehr gut im Vorfeld vorbereitet hatten. Das bedeutet für uns, dass sie die Bewerbung und später auch den Job sehr ernst nehmen wird.

Woran haben Sie das festgemacht?

Personalreferent: Zunächst einmal ging sie vergleichsweise vergnügt aus dem schriftlichen Test, obgleich sie nicht alle Fragen beantworten konnte. Sie ist allerdings so weit gekommen, dass wir uns ganz sicher waren: Sie hat zuhause ordentlich auf den Test gelernt. Die Durchsicht des Testes hat unsere Annahme noch bestätigt, denn die Antworten waren fehlerfrei.

Das wussten Sie aber doch noch nicht, als Sie Tina zum Interview geholt haben, oder doch?

Personalreferent: Nein. Wir wussten nur, wie weit sie mit der Beantwortung der Fragen gekommen ist. Und das war schon beeindruckend in Anbetracht des Zeitlimits. Als wir sie dann gefragt haben, auf welche Praxisübung sie sich vorbereitet hatte, schockte Tina das kein bisschen. Sie plauderte munter darauf los, was sie sich vorgestellt hatte, was sie vielleicht jetzt schon könne und bei welcher Übung sie in jedem Fall hätte nachfragen müssen. Auch sagte sie uns, auf was sie sich während der Ausbildung am meisten freue.

Und damit stand fest, dass Sie sie einstellen werden?

Personalreferent: Es zwar zumindest ziemlich sicher, denn sie hatte sich offensichtlich nicht nur auf den schriftlichen Test vorbereitet, sondern auch mit dem Beruf auseinandergesetzt und das ist für uns als Unternehmen natürlich ganz wichtig. Das i-Tüpfelchen war dann letztlich aber auch noch der sehr gelungene Aufsatz, bei dem Tina noch einmal ganz neue Argumente anführte, die für Sie für den Job als Ergotherapeutin sprachen. Das hat uns überzeugt.