Einstellungstest öffentlicher Dienst – Politikwissen steht hier im Fokus

Für die einen ist ein Job im öffentlichen Dienst ein Greul, denn das Label „öffentlicher Dienst“ steht für Bürokratie und Langeweile. Für andere wiederum ist es das große und erklärte Ziel von Kindesbeinen an, Polizist oder Feuerwehrmann zu werden. Doch das ist längst noch nicht alles, was der öffentliche Dienst zu bieten hat, denn die Joboptionen sind vielfältig. Welche Ausbildungsmöglichkeiten es gibt, welche Laufbahnen Beamte absolvieren können und welche hohen Anforderungen an alle Interessenten gestellt werden, bevor diese überhaupt im öffentlichen Dienst tätig sein dürfen, soll dieser Beitrag klären.

Ausbildungsberufe im öffentlichen Dienst

Zunächst einmal sollen die beliebtesten Ausbildungsberufe im öffentlichen Dienst kurz vorgestellt werden. Die folgende Übersicht zeigt kurz die jeweiligen Berufsbilder und, was im Einstellungstest gefordert wird.

Über den Beruf

Einstellungstest

Feuerwehrmann

Obgleich es Freiwillige Feuerwehrmänner und Feuerwehrmänner in Werkfeuerwehren gibt, müssen diese Feuerwehrmänner keinen Einstellungstest öffentlicher Dienst absolvieren. Wohl aber diejenigen, die sich für die Arbeit in der Berufsfeuerwehr interessieren.

 

Wer zur Ausbildung zugelassen wird, durchläuft ein mehrmonatiges (12 bis 24 Monate) Kurssystem, bei dem Wissen in den Bereichen Technik, Feuerwehrdienst, Rettungsdienst und Strategie vermittelt wird. Auch Ausbildungen für Führungspersonal werden angeboten. In den mittleren Dienst kann einsteigen, wer neben dem Hauptschulabschluss eine Berufsausbildung vorweisen kann. In den höheren Dienst kann einsteigen, wer ein Studium abgeschlossen hat.

Der Einstellungstest öffentlicher Dienst für angehende Feuerwehrmänner erinnert ein wenig an den Test für Polizisten, denn auch hier müssen die Interessenten erst einmal ihr sportliches Geschick sowie ihre Fitness unter Beweis stellen und im Mathematik- und Deutsch-Test glänzen.

Justizfachangestellte/-r

Die/der Justizfachangestellte/-r hat keinen Beamtenstatus, die Karriereoptionen Justizfachwirt (im mittleren Dienst) oder Diplom-Rechtspfleger (im gehobenen Dienst) hingegen schon. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der Weiterbildung zum/zur Gerichtsvollzieher/-in und zum/zur Amtsanwalt/-anwältin. Deutschkenntnisse, Mathematikfähigkeiten sowie ein gutes Verständnis für wirtschaftliche, politische und juristische Vorgänge stehen beim Einstellungstest im Fokus.

Polizist/-in

Wer sich nicht bei der Bundespolizei bewirbt, sondern bei der „normalen“ Polizei, der bewirbt sich quasi beim jeweiligen Bundesland. Wer also unbedingt Polizist werden möchte, kann sich in mehreren Bundesländern bewerben, um die Chancen zu erhöhen.

 

Nach einer zweijährigen Ausbildung können Bewerber mit QA oder Mittlerer Reife die Berufsausbildung zum/zur Polizeimeister/-in im mittleren Dienst werden. Mit Abitur oder einem ähnlichen Abschluss können Interessenten die Ausbildung zum/zur Polizeikommissar/-in im gehobenen Dienst absolvieren.

Im Einstellungstest öffentlicher Dienst mit Berufswunsch Polizist/-in werden die Bewerber mit einem Sporttest, einem Einstellungstest und einem Interview konfrontiert.

 

Wichtig ist sowohl körperliche als auch geistige Fitness sowie eine überzeugende Persönlichkeit, die leistungsbereit, teamfähig, kommunikationsstark, flexibel und couragiert agiert.

Soldat/-in

Wer sich bei der Bundeswehr bewirbt, kann Zeit- oder Berufssoldat/-in werden. Nicht selten starten Bewerber/-innen als Zeitsoldat/-in und verpflichten sich für vier bis 20 Jahre, um anschließend als Berufssoldat/-in zu arbeiten. An dieser Stelle locken besonders attraktive Karriereoptionen, doch auch wer anschließend aus dem öffentlichen Dienst ausscheidet, kann vom Arbeitgeber Bundeswehr durch Weiterbildungsoptionen profitieren.

 

Wer seine Schulpflicht absolviert hat, kann die Mannschaftslaufbahn einschlagen. Ein mittlerer Schulabschluss ermöglicht eine Feldwebellaufbahn und mit Abitur kann ein/-e Bewerber/-in sogar die Offizierslaufbahn einschlagen.

Beim Einstellungstest öffentlicher Dienst für angehende Soldaten steht ein Sporttest an. Daneben steht die persönliche Flexibilität im Fokus. Die Bewerber werden auch auf ihre Verantwortungsstärke hin geprüft. Selbstdisziplin und Einsatzbereitschaft muss jede/-r Soldat/-in mitbringen.

Sozialversicherungsfachangestellte/-r

Diese Fachkräfte arbeiten aktiv am sozialen Netz Deutschlands. Sie sind bei Krankenkassen, Unfallversicherungen und Rentenversicherungen tätig.

 

Eine festgelegte Grundvoraussetzung für die Ausbildung gibt es nicht, doch der Trend geht immer stärker zu Bewerbern mit mittlerem Abschluss oder Abitur.

Kommunikationsfähigkeit, Sprachverständnis und Konfliktfähigkeit sind Grundvoraussetzung für den Beruf – und diese wird auch beim Einstellungstest auf den Prüfstand gestellt. Darüber hinaus gilt es einen Mathematiktest zu bestehen.

Verwaltungsfachangestellte/-r

Die Anwendung von Recht, Wirtschaft, Sozialwissenschaften, Verwaltungswissenschaften und Personalmanagement ist das tägliche Brot von Verwaltungsfachangestellten, die in der Regel eine Ausbildung oder ein Studium absolvieren.

 

Die Karriereleiter lautet: Verwaltungsfachangestellte/-r, Verwaltungsfachwirt/-in, Diplom-Verwaltungsfachwirt/-in.

Deutsch, Mathematik, Wirtschaft und Politik sind die wichtigsten Bereiche im Einstellungstest öffentlicher Dienst für angehende Verwaltungsfachangestellte.

Zollbeamter/-in

Mit einem mittleren Schulabschluss wird man zur zweijährigen Ausbildung im mittleren Zolldienst zugelassen. Im gehobenen Dienst ist hingegen die Hochschul- oder Fachhochschulreife vorgeschrieben. Anschließend wird keine Ausbildung, sondern ein zweijähriges Studium absolviert – mit dem Ziel Diplom-Finanzwirt/-in zu werden. Leistungsbereitschaft, Teamfähigkeit, Belastbarkeit und Flexibilität sind Grundvoraussetzung für eine Ausbildung beim Zoll – und damit auch Schwerpunkt im Einstellungstest öffentlicher Dienst. Auch Sprachkenntnisse, Mathematikfähigkeiten und Rechtswissen sind wichtig, um beim Einstellungstest öffentlicher Dienst für angehende Zollbeamte bestehen zu können. Daneben ist sportliche Fitness Voraussetzung.

Das charakterisiert den öffentlichen Dienst: Passagen im Einstellungstest öffentlicher Dienst

Auch wenn die Berufe noch so unterschiedlich scheinen, so eint sie doch alle eins: Sie fungieren als Mitarbeiter des Bundeslandes oder des Staates und stehen für die Umsetzung der auferlegten Gesetze gerade. Grundsätzlich wird in den technischen und in den nicht-technischen Bereich unterschieden.

öffentlicher Dienst

  • In der Kategorie „nicht-technischer Dienst“ findet man Verwaltungsmitarbeiter, die für Landkreise und Kommunen im Amt tätig sind.
  • In die Kategorie „technischer Dienst“ fallen Aufgaben im Maschinenbau, in der Vermessungstechnik, im Hoch-Tiefbau und im technischen Dienst der Feuerwehr.

Daneben gibt es eine weitere Gruppierung, die bei der Beschäftigung mit dem öffentlichen Dienst regelmäßig Thema ist – und das sind die verschiedenen Beamtendienste, die sich wie folgt gliedern:

  • Der einfache Dienst ist die Einstiegsstufe, die Bewerber mit vollendeter Schulpflicht oder einem Hauptschulabschluss in den öffentlichen Dienst aufnimmt.
  • Der mittlere Dienst hingegen fordert die mittlere Reife oder alternativ die Kombination aus Haupt-/Realschulabschluss und einer abgeschlossenen Ausbildung.
  • Der gehobene Dienst setzt das Abitur oder die Fachhochschulreife voraus, um im nichttechnischen Dienst aktiv zu werden. Für den technischen Dienst ist ein Studium Grundvoraussetzung.
  • Im höheren Dienst ist ein Studium in jedem Fall Grundvoraussetzung.

Der Einstellungstest öffentlicher Dienst zielt auf Politikverständnis und Persönlichkeit ab

Wer den Einstellungstest öffentlicher Dienst bestehen will, der muss in erster Linie durch seine Persönlichkeit überzeugen. Wichtig ist, dass sich politisch interessierte Menschen bewerben, denn letztlich ist jede Ausbildung im öffentlichen Dienst an den Staat oder das Bundesland gekoppelt. Das heißt auch, dass ein Last-Minute-Lernen an dieser Stelle nur wenig bringt. Wichtig ist, sich regelmäßig und langfristig up-to-date zu halten, sonst werden Sie im öffentlichen Dienst nicht bestehen können.

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