Einstellungstest Internet: Die wichtigsten Fakten

Natürlich hat das Internet auch den Einstellungstest-Bereich grundlegend revolutioniert. Heute haben diejenigen, die sich auf die beruflichen Auswahltest vorbereiten die Wahl, ob sie mit Fragebögen hantieren, wie man es noch aus Fahrschulzeiten kennt, oder ob sie einen Einstellungstest Internet bevorzugen. Diese gibt es in den verschiedensten Varianten: Es gibt die firmenspezifischen Einstellungstests Internet, die von den Betrieben entweder als Trainingsoption angeboten werden oder als erster Teil im Bewerbungsmarathon fungieren und damit auch in die Bewertung einfließen. Darüber hinaus gibt es Anbieter von Einstellungstest Internet, die eine gute Online-Prüfungsvorbereitung versprechen. Die wichtigsten Fragen rund um das Thema Einstellungstest Internet haben wir hier für Sie zusammengestellt.

1.) Ist ein Einstellungstest Internet branchenspezifisch oder branchenunabhängig sinnvoller?

Das kommt ganz auf die individuelle Zielsetzung an. Wer sich auf einen schriftlichen Einstellungstest nachhaltig vorbereiten möchte und hier zunächst einmal herausfinden will, wo die individuellen Schwachstellen liegen, der kann dies mit einem branchenübergreifenden Einstellungstest sehr gut machen, denn dabei werden meist die grundsätzlich und über alle Branchen hinweg am häufigsten gestellten Fragen gestellt – zu den Themen Allgemeinwissen, Deutsch, Mathematik oder Konzentrations- und Merkfähigkeit. Experten empfehlen diese Variante als Einstiegstest im Rahmen der Prüfungsvorbereitung. Daraus lassen sich nämlich auch punktuelle Schwachstellen erschließen, die dann mit Hilfe von Übungen oder gar professioneller Nachhilfe ausgemerzt werden können.

Ein branchenspezifischer Einstellungstest geht dann – wie der Name schon sagt – speziell auf die Fragen zum Beruf ein. Das ist der zweite Schritt einer umfassenden Prüfungsvorbereitung. Inhaltlich besonders wertvoll sind die branchenspezifischen Tests, die von Unternehmen der Branche angeboten werden, denn diese wissen inhaltlich am besten Bescheid. Doch auch Bewerbungs-Coaches, die eng mit Unternehmen zusammenarbeiten, können sehr wertige Einstellungstests anbieten.

2.) Was ist beim Einstellungstest Internet anders als bei der Papiervariante?

Wie eingangs bereits erwähnt, ist ein Einstellungstest Internet im Grunde die moderne Variante eines klassischen Einstellungstests, bei dem noch mit Papier und Stift hantiert wird. So ist wohl der größte Unterschied die Art und Weise, wie Fragen gestellt und Antworten gegeben werden.

Dass ein Einstellungstest Internet nicht immer so bequem ist, wie das auf den ersten Blick aussehen mag, zeigt ein Blick in die Details:

  • Viele Einstellungstest Internet sind recht starr programmiert. Das heißt: Die Fragen können nur in der vorgegebenen Reihenfolge abgearbeitet werden. Das verhindert, dass Sie die Fragenkomplexe, die Sie gut können, voran stellen.
  • Manche Einstellungstests (insbesondere die bei Unternehmen) sind Tests, die nur ein einziges Mal durchgeführt werden können. Bekommen Sie beispielsweise nach Ihrer Bewerbung einen Link zugeschickt, der Sie zum Einstellungstest Internet bringt, dann ist das ein Indiz dafür, dass Sie diesen einmal öffnen dürfen und einmal den Test absolvieren können. Das Testergebnis geht dann meist in Ihre Komplettbewerbung ein und ist oft sogar mit einem zeitlichen Limit versehen.
  • Ausflüchte und Raum für Notizen gibt es im Internet nicht. Das heißt auch, dass weniger der Weg zum Ergebnis wichtig ist, als vielmehr das Ergebnis selbst.
  • Auch inhaltlich ist der Einstellungstest Internet anders, denn die Gefahr besteht, dass durch Spicken das Ergebnis verfälscht Der Ausweg sind dabei sind Fragen, zu denen es keine Antworten im Internet zu finden gibt und das sind in erster Linie Persönlichkeitsfragen.

3.) Welche Fragen werden im Einstellungstest Internet gestellt?

Das kommt ganz auf den Test an. Handelt es sich um einen Einstellungstest zum Üben, dann werden Sie mit allen Fragen konfrontiert, die in der Regel beim Einstellungstest im Unternehmen auch drankommen.

Ist der Einstellungstest Internet hingegen bereits eine Vorauswahl (wie bereits in Antwort Nummer 2 angedeutet), dann werden die Unternehmen nicht Ihr Wissen prüfen, sondern etwas über Ihre Person erfahren wollen. Nur so können sie nämlich sicher sein, dass Sie nicht das Internet zum Recherchieren nutzen, sondern nur, um den Test auszufüllen.

Was Sie dann erwartet, sind

  • Meinungsfragen, bei denen Sie eine Aussage ablehnen oder dieser zustimmen müssen. Tipp: Die goldene Mitte zu wählen ist nicht die beste Option, denn das heißt auch, dass Sie keine klare Meinung haben und damit sammeln Sie im Job keine Pluspunkte.
  • Grundsatzfragen, die Aufschluss darüber geben, wie leistungsbereit Sie sind, ob Sie strukturiert und überlegt vorgehen oder wie Ihre Einstellung zur Erwerbsarbeit grundsätzlich ist.
  • persönliche Fragen, die zeigen, ob Sie eher introvertiert und grüblerisch sind, wie es um Ihre emotionale Gesundheit bestellt ist und wie Ihr Verhalten in aller Regel zu beschreiben ist.

Ein „richtig“ oder „falsch“ gibt es dabei nicht, denn eine ehrliche und authentische Einstellung kann nicht falsch sein, nur vielleicht nicht das, was sich das Unternehmen derzeit wünscht. Dann würden Sie eine Absage erhalten. Zu schummeln ist indes keine Alternative, denn meist sind in diesen Persönlichkeitstests auch Fragen eingebaut, die gegenprüfen, ob Sie immer dieselbe Meinungsrichtung verfolgen. Besonders bei One-Way-Fragebögen, bei denen Sie nicht zurückklicken können, ist dies häufig der Fall, denn so verhindern Betriebe, dass Sie nochmal nachlesen, was Sie andernorts geantwortet haben.

4.) Auf was muss ich beim Einstellungstest Internet achten?

Wer bei einem freien Anbieter einen Einstellungstest Internet absolviert, der sollte sich mit dem Anbieter inhaltlich und strukturell im Vorfeld auseinandersetzen. Nur Anbieter, die seriös agieren und auch in Kontakt mit der Berufs- und Arbeitswelt stehen, haben auch die Möglichkeit, inhaltlich wertige Einstellungstests anzubieten.

Service und die Beantwortung von Fragen sollte hier an erster Stelle stehen. Auch kann ein Blick auf die Kostenstruktur und die transparente Arbeitsweise helfen, herauszufinden, ob es sich um einen seriösen Anbieter handelt. Die Kosten für den Einstellungstest müssen im Preis-Leistungs-Verhältnis gut abschneiden und transparent ausgewiesen werden.

Gutes BeispielSchlechtes Beispiel
Das „Best Practice“-Beispiel in diesem Zusammenhang ist, wenn klar und deutlich ausgewiesen ist, wie viel Fragen, zu welchen Themen im Test inbegriffen sind und für welchen Beruf oder welches Schulniveau der Test ausgelegt ist.Der „Worst Case“ indes wäre, wenn Sie einen Einstellungstest im Internet absolvieren und anschließend erst nach Bezahlung eines Geldbetrags an die Lösungen dazu kommen, ohne dass dies im Vorfeld bereits ausgewiesen worden wäre.

Abos sollten Sie zudem stutzig machen, kostenlose E-Mail-Trainings sind hingegen harmlos, denn dabei geht es zwar sehr wohl darum, Sie als Kunden zu halten und auch weitere Produkte zu empfehlen, aber die kostenlosen Trainings-Einheiten sind oft sehr wertig aufgebaut, weil auf Grundlage der Erfahrungen im Bereich Einstellungstest auf typische Fehler hingewiesen werden kann, die Sie dann kennen und zu umgehen wissen.